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Diashow mit Thomas Meixner - Wladiwostok

20.02.2020 um 19:30 Uhr

Im zeitigen Frühjahr, an einem Gründonnerstag, brach der Weltenradler Thomas Meixner zu
einer Radreise in den Fernen Osten Russlands auf.
Er startete direkt in seiner Heimat in Sachsen-Anhalt um auf dem Landweg die Stadt
Wladiwostok am Pazifik zu erreichen. Die Reise ging durch das südliche Polen, durch Ukraine
und Moldawien, wo er überall auf gastfreundliche Menschen traf. Aber auch mit der
Geschichte, vor allem die des zweiten Weltkrieges, wurde er auf diesem sehr interessanten
Streckenabschnitt konfrontiert. Das verstärkte sich noch, als er die Stadt Wolgograd (ehem.
Stalingrad) erreichte, wo in einer riesigen Schlacht im letzten Weltkrieg zehntausende
Soldaten ihr Leben ließen.
Weiter ging es durch das riesige Kasachstan. Hier waren die Herausforderungen die starken
Steppenwinde, einsame und z.T. kilometerlange Staubpisten. Er erreichte die neue
Hauptstadt Astana, die sich wie eine Fatamorgana aus der Steppe erhebt.
Natürlich waren auch in Russland die gastfreundlichen Menschen sehr zahlreich und in den
sibirischen Mittelgebirgen radelte er durch grüne Taiga vorbei am Baikalsee. An die
Mongolei und Tibet wurde er in Burjatien erinnert. Die mongolischstämmigen Burjaten
pflegen nach wie vor ihren schamanischen Glauben und den tibetischen Buddhismus.
Schließlich gelangte der Weltenradler in den fernen Osten und nach Wladiwostok, wo auch
die längste Eisenbahnstrecke der Welt ihren letzten Bahnhof hat. Nach einem Abstecher in
Japan, bestieg er mit seinem Fahrrad den Zug nach Moskau und verbrachte eine Woche im
Wagon der Transsib. Nach mehr als fünf Monaten Abenteuer und 16630 Kilometer in den
Waden kehrte Thomas wohlbehalten in seine Heimat zurück. Viele Erlebnisse und Eindrücke
brachte er mit nach Hause. In einer interessanten Dia-Show, in der er auch Musik und
Geräusche, die er selbst vor Ort aufgenommen hat, verarbeitet, möchte er die Zuschauer an
dieser Reise teilhaben lassen.